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Unter'm Weihnachtsbaum

Nimm mich unter dem Weihnachtsbaum,

komm schon, du Hengst, das ist kein Traum.

Erst sanft und zart, dann wird’s wild gemacht,

am besten die ganze heilige Nacht.

 

Geschenke liegen überall,

in Schnee getaucht die Welt.
Deine Augen funkeln wie ein, wie ein Kristall,
der die Dunkelheit erhellt.
Du kommst näher und umarmst fest,
dieser leichte Druck lässt mich erahnen.
Dein Pflug, er wächst – mein Döschen nässt,
verdammt, das macht mich an.

 

Sepp und Mare haben’s auch gemacht,

vor langer Zeit in einem fernen Land.

Die Geilheit und die Leidenschaft 

waren auch damals schon bekannt.

Im Weihnachtsbaum die Kleidung hängt,

wir Haut an Haut , ich fühl dich intensiv 

du ein letztes Mal dich in mich drängst,

ich fühl, gleich wird es explosiv.

  

Frieden und Freiheit. Für alle. 

Geilheit und Liebe. Für alle. 

Sex, Love and Peace. For all of us. 

Daher, Frohes Fest. Für euch alle. 

 

© 2008 Patrick Thomson

Deutsche Übersetzung und Bearbeitung:

© 2024 Hendrik Schwarz

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