
WutKind

WutKind, bürgerlich Jonas M. Klee., wurde 2004 in München geboren.
Er wuchs ohne Vater auf, zog oft um und hatte große Schwierigkeiten in Schule und Elternhaus. Schon früh fiel er durch rebellisches Verhalten auf, fühlte sich oft unverstanden und allein.
Musik wurde sein Ventil – besonders Deutschrap und Pop gaben ihm Halt.
Heute lebt er in Berlin, wo er Patrick Thomson (Produzent und Songwriter) kennenlernte, der ihm seinen ersten Gang ins Tonstudio ermöglichte. Jonas aka WutKind verarbeitet persönliche und gesellschaftliche Themen in seinen Songs.
Jonas, besser bekannt unter seinem Künstlernamen WutKind, ist kein gewöhnlicher Musiker – er ist ein Gefühl, ein Aufschrei, ein Echo aus der Tiefe einer verlorenen Jugend. Geboren in München, verbrachte Jonas seine Kindheit wie ein Blatt im Wind. Ständig umgezogen – mal wegen Arbeit, mal wegen Stress – fehlte ihm früh jegliches Gefühl von Zuhause. Die Schule war nie ein sicherer Ort. Zwischen Umbrüchen, Außenseiterrollen und kleinen Rebellionen wurde er oft zum Störenfried abgestempelt. Dabei war es meist nur ein stiller Hilferuf in Lautstärke zehn. Sein Vater? Ein Phantom. Nie da. Nie greifbar. Keine Geschichten vorm Einschlafen, keine Tipps für den ersten Liebeskummer, kein Rückhalt, wenn’s brenzlig wurde. Und irgendwann auch kein Wunsch mehr nach Nähe – nur noch Gleichgültigkeit. Jonas machte viel Stress – zu Hause, in der Schule, auf der Straße. Er flog raus, kam zurück, flog wieder. Doch trotz aller Wut – oder gerade deswegen – entdeckte er früh seine Liebe zur Musik. Beats gaben ihm Struktur, Texte wurden sein Ventil. Rap war keine Mode – es war seine Sprache. Pop keine Pose – sondern sein Versuch, verstanden zu werden. WutKind ist nicht bloß ein Künstlername. Es ist ein Statement. Es ist die Wunde, die zum Kunstwerk wurde. Seine Songs erzählen Geschichten – teils aus seiner eigenen Vergangenheit, teils aus den Abgründen anderer. Immer ehrlich. Immer roh. Seine erste Single "16 ½" (feat. BORDSTAIN ROKKAZ) schlägt ein wie ein stiller Donnerschlag. Ein Song über einen Freund, der zu früh ging – ohne Drogen, ohne Drama – einfach weg. Mit Textzeilen, die sich ins Herz brennen und einem Refrain, der jede Stille lauter macht als jeden Beat. WutKind steht für die verlorene Generation, die nach Halt sucht. Für Jungs, die nicht wissen, wohin mit sich. Für Mädchen, die zu viel fühlen. Für Menschen, die laut schweigen. Er ist der, den man früher „Problemkind“ nannte. Heute ist er WutKind – und endlich wird ihm zugehört.
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Ein Junge war in der Schule bekannt und beliebt, oft frech, aber sympathisch. Er machte viel Unsinn mit und brachte andere zum Lachen. Trotzdem war er innerlich belastet, was kaum jemand bemerkte. In Gesprächen klangen Wut und Schmerz an, doch niemand nahm es richtig wahr.
Sein Tod kam völlig überraschend und ohne erkennbare Ursachen. Die Mitschüler waren geschockt und konnten es lange nicht begreifen - und können dies immer noch nicht.
Der Song verarbeitet die Trauer und das Gefühl des plötzlichen Verlusts.
Der Song „Warum mein Vater ein Arschloch ist“ beschreibt die Erlebnisse und Gefühle eines Sohnes, der von seinem Vater emotional vernachlässigt wurde. In der Schule fühlte er sich allein, ohne Unterstützung von zu Hause, und trotz der Bemühungen von Lehrern, ihn zu ermutigen, bekam er von seinem Vater nur Ablehnung. Der Sohn sehnt sich nach einem Vater, der für ihn da ist und ihn liebt, doch stattdessen erfährt er nur Ignoranz und Verachtung. An seinem Geburtstag und in wichtigen Lebensmomenten bleibt der Vater stumm, was ihn tief verletzt. Die Leere, die der Vater hinterlässt, begleitet ihn bis ins Erwachsenenalter, und trotz der Frage, was er falsch gemacht hat, bleibt ihm nur die bittere Erkenntnis: „Weil mein Vater ein Arschloch ist.“
„Ich werde nicht“ ist ein kraftvolles Statement gegen Krieg, blinden Gehorsam und das Töten im Namen von Pflicht oder Vaterland. Der Text kritisiert die Erwartung, dass Menschen sich zu willenlosen Soldaten formen lassen sollen, ohne Fragen zu stellen oder Mitgefühl zu zeigen. Stattdessen bekennt sich der Erzähler klar dazu, niemals auf Menschen zu schießen oder für Machtinteressen zu kämpfen. Immer wieder wird betont: Er wird nicht gehorchen, nicht dienen und nicht Teil dieser Maschinerie werden. Der Song stellt die Menschlichkeit über Befehle und nationalistische Parolen. In der letzten Strophe wird die Enttäuschung darüber ausgedrückt, dass die Menschheit aus ihrer Geschichte nichts gelernt hat. Die Botschaft ist eindeutig: Widerstand gegen Unmenschlichkeit ist Pflicht.
Ein junger Mensch ist Hals über Kopf verliebt und völlig überwältigt von seinen Gefühlen.Herzklopfen, Unsicherheit und Nervosität begleiten den Moment, in dem Blicke sich treffen.Trotz Angst findet er den Mut zur Liebe und wird von ihr erwidert.Die beiden spüren, dass sie zusammengehören – echt, tief und ehrlich.Die Verbindung ist stark, voller Vertrauen und neuer Hoffnung.Ein schüchterner Anfang verwandelt sich in ein gemeinsames Versprechen.Zweifel verschwinden, und aus einem Blick wird ein echtes „Für immer“.Hashtag: Ich lieb’ dich – mehr als Worte es je könnten.
Der Song erzählt die Geschichte eines Jungen, der an einer neuen Schule mit Ausgrenzung, Mobbing und Gleichgültigkeit kämpft. Zuhause ist er allein, der Vater überfordert, die Mutter fort. Mitschüler demütigen ihn wegen seiner Kleidung, Lehrer schauen weg. Die Einsamkeit wächst, genau wie die seelische Last. Ein Online-Post macht alles schlimmer, der Spott eskaliert. Am Ende steht er allein an einem Bahnsteig – mit einer Frage, die niemand beantwortet: „Würde mich überhaupt jemand vermissen?“
Zwei enge Freunde sitzen gemeinsam im Versteck ihrer Kindheit. In stiller, vertrauter Atmosphäre offenbart einer von ihnen zögerlich, dass er schwul ist. Die Anspannung ist greifbar, doch der andere reagiert prompt mit bedingungsloser Akzeptanz und Rückhalt. Es ist eine Szene voller Verständnis, Loyalität und echter Freundschaft. Der Song feiert Mut, Vertrauen und das unerschütterliche Band zwischen zwei Menschen – mit einer klaren Message gegen Intoleranz: Liebe ist Liebe, und wahre Freundschaft hält allem stand.













